Diese Idee fand ich im Artikel vom Silicon.de: “Er will quasi ein bedarfsgerechtes Verfassungsrecht, das heiĂt: eines, das seinem Bedarf gerecht wird, also ein GGoD (Grundgesetz on Demand).”
Eine schöne Idee zur Beschreibung der Vorgehensweise des zustÀndigen BundesInnenministers.
Ein solches GGoD mach Sinn, besonders aus Sicht des zustÀndigen Ministers, der offensichtlich gerne ab+zu das GG in seinem Sinne zur Terroristenabwehr anpassen möchte.
Leider werden wir noch lange warten mĂŒssen, bis sich GGoD im Sinne von Web 2.0 fĂŒr das Social Networking öffnet. Noch ein s fĂŒr “social” einfĂŒgen: sozusagen ein GGosD oder auch GGoD 2.0. Und der Minister als unser gewĂ€hlter Vertreter wĂŒrde dann einfach die Forderungen der Mehrheit umsetzen.
OK, ich hab getrĂ€umt. Der Minister (“SchĂ€uble wegtreten!“) muĂ weiter Terroristen mit Bundestrojanern (“Hier gibt es den Bundestrojaner zum Download“) jagen.
Auch so. Geht ja (offiziell) noch nicht. Zur Empörung der Kanzlerin haben die LĂ€nder erst einmal “nein” gesagt.
Also was bleibt zu tun ? nichts ? ja, gar nichts !Und plötzlich ist Deutschland ja doch sicher, auch ohne BKA-Gesetz. Also wozu die Aufregung. Alles im Lot.
Sonntag. 1.Advent. Frieden. Ohne Bundestrojaner. Und mit dem alten GG.
Und ich trĂ€ume ein wenig von GGoD 2.0 …
23.01.2009 um 13:51 Uhr
Meiner Meinung nach geht das alles in Richtung: Mal gucken wie weit wir gehen können bis der BĂŒrger was sagt.
Und wenns gemurrt wird, kurz warten und dann weitermachen wie bisher.