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Technik, Politik und Fun

8. Januar 2012
von teecee
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Wulff: wie lange noch?

aus dem Spiegel:

Wenn der Artikel über seinen Privatkredit erscheine, so wird Wulff im Springer-Verlag zitiert, dann bedeute das „Krieg“ zwischen dem Bundespräsidialamt und Springer bis zum Ende von Wulffs Amtszeit.

Wenn dem so ist, dann kann ich nur hoffen, dass die Amtszeit nicht mehr allzu lang dauert. Außerdem wäre ich dafür, alle Möglichkeiten zu prüfen, die 200.000 Euro jährlich nebst Büro, Angestellten, Wagen, Fahrer etc. zu streichen. §61GG wäre eine Grundlage dafür …

Am 3.6.2010 um 12:00 hatte ich bereits sehr sehr frühzeitig  „Wulff“ gepostet. Jetzt wäre ich froh, den nächsten Präsidenten(in) bereits beim Namen nennen zu können!

19. Dezember 2011
von teecee
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Lernen? Ja, aber die Kreativität erhalten!

Wer kennt nicht TED („ideas worth spreading“)?

OK, wer es kenn, gleich zum nächsten Absatz. Für alle, die nicht www.TED.com kennen: das sind Veranstaltungen, auf denen meist eher unbekannte Personen sehr beeindruckende Ideen in 15 bis 20 Minuten (meist) perfekt vortragen. Das meiste ist natürlich in Englisch, aber es gibnt auf der Webseite Untertitel in vielen Sprachen zu den Videos. Wer Lust zum stöbern hat, soll sich vieeeeel Zeit nehmen. Es vergehen schnell ein paar Stunden, wenn man die Filme guckt. Man tut sich auch keinen Gefallen, wenn man den „schnellen Vorlaug benutzt. Hier zwei Beispiele von Sir Ken Robinson.

Sir Ken Robinson hat in 2006 bei einen Vortrag gehalten über: Ausbildung, Kreativität, Zukunft, Vorhersagbarkeit, Kinder … und Lernen:

http://www.ted.com/talks/lang/en/ken_robinson_says_schools_kill_creativity.html

 Ted Talk 2006 and 2010

und ein zweiter Teil „Her mit der Lern-Revolution!“ (aus 2010) mit Talent, Leidenschaft … und mit Landwirtschaft (!) als Lösung:

http://www.ted.com/talks/lang/en/sir_ken_robinson_bring_on_the_revolution.html

 

12. Dezember 2011
von teecee
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Liebe Bahn

Liebe Deutsche Bundesbahn Bahn,

Heute ist der ICE 771 ausgefallen. Technischer Defekt. Eigentlich kein Drama, oder?

Nun gut. Für mich fing es mit unverständlich Durchsagen in Hannover an. Alle bis nach Kassel sollen in den ICE 1131 einsteigen Auf Gleis vier. Ich also nicht. Ich will ja nach Stuttgart. Und die Reisenden nach Stuttgart sollen auch in den Zug einsteigen. Ich also doch. Abfahrt ist mittlerweile in drei Minuten. Neben mir steht ein Gast zum Frankfurter Flughafen. Sein Flieger geht pünktlich. Was soll er tun? Am Servicedesk ist es mittlerweile voll. Zu knapp. Also geht er mit. Nun aber los.

Im Zug stellt er dann den Fehler fest. Nach Stuttgart heißt nicht unbedingt über Frankfurt. Schon gar nicht über den Flughafen. Er wird versuchen von Fulda mit einem Regionalexpress nach Frankfurt Hauptbahnhof zu kommen, um dann mit einem Taxi zu spät am Flughafen zu sein. Ich werde wohl nie erfahren, ob er seinen Flieger in letzter Sekunde noch bekommen hat.

Zu mir kommt der dreistreifige Zugbegleiter und beugt sich verschwörerisch herab. Er könne mir einen Tipp geben. Wenn der Dresdner Zug (der ist ja gerade erst in Leipzig) ein paar Minuten Verspätung hat, dann könnte ich den evtl. in Fulda am Gleis gegenüber noch bekommen. Mit Glück und der passenden Verspätung. OK. Und wohin bring mich dieser ominöse Dresdner Zug ? Nach Hanau! Ich möchte aber gerne nach Stuttgart …! Ahh, der fährt weiter nach Frankfurt-Hauptbahnhof. Dort könne ich ja den Baseler nehmen und in Mannheim dann den Stuttgarter. Dann wäre ich 20 Minuten früher in Stuttgart. (nicht 20 min früher, sondern zur geplanten Zeit ohne Verspätung).

Da ist aber noch ein Haken, der nur dem gewieften Bahnreisenden auffällt: Ist der Stuttgarter in Mannheim nicht eigentlich der ausgefallene ICE 771? Äh, nein. das kommt ein ICE3. Der 771 wäre ja noch zum Flughafen gefahren und braucht noch länger. OK, ich kenne doch nicht alle Züge.

Und nun??

Ganz einfach: in Fulda auf dem Gleis gegenüber ist gähnende Leere. Der Dresdner war heute einfach mal pünktlich. Stand ja auch schon fast eine Stunde in meinem Internet. Aber, wer weiss, vielleicht hat der mit den drei Streifen bessere Infos. Heute nicht. Heute hatte er die gleichen Infos wie ich, nur viel später.

Es wird mich also der RE nach Stuttgart bringen. Hoffentlich klappt das wenigstens.

Das ganz war ja „nur“ ein Zugausfall. Aber warum eigentlich? Das hat niemand gesagt. Will ja auch bestimmt kein Fahrgast wissen. Ich wüsste es gern. Wieder die Klimaanlagen? Nein, ist ja nicht Sommer. Das Eis? Nein, ist ja kein Frost. Demonstranten, Sturm, Hochwasser? ich hätte es in den Nachrichten gelesen. Den wahren Grund werde ich wohl auch nie erfahren.

Und, soll ich jetzt noch ein Foto vom Teppich im Gang dieses Zuges hochladen? Oder von den angebissenen Tischkanten? Oder von den Dingen, die an den Seiten kleben? Nein, ich lasse es im Interesse der Leser, die gerade gegessen haben.

Ich zumindest weiss jetzt, warum gestern die Preise erhöht wurden 🙂

Sänk juh vor träweling wis Deutsche Bahn tschuhsing Deutsche Bahn!

27. November 2011
von teecee
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OS/2 … sector.dll … immer wieder !

So etwa einmal pro Jahr erreicht mich eine Anfrage zu einer Software namens „Sector.dll“, die ich 1997 für OS/2 geschrieben habe. Die Software erweiterte die REXX Funktionalität um die Möglichkeit, Sektoren von Datenträgern direkt lesen und schreiben zu können.

Aktuell kommt die Anfrage aus Schweden. In den letzten Jahren suchten diese Sector.DLL OS/2 User aus Australien, aus den USA und aus Deutschland. Jetzt werde ich sehen, ob dies Blog ab sofort mehr internationalen Traffic bekommt 🙂

Ob die Software überhaupt mit den modernen OS/2 Versionen bzw. der eComStation noch funktioniert, weiß ich nicht. Vielleicht schreibt es ja mal jemand in den Kommentaren ?

Ich stelle die DLL mit den Quellen jetzt und hier unter cc-by-sa zur Verfügung … für alle, die es vielleicht noch brauchen können! Viel Spass, und happy comments.

Download hier: sector.dll.os2.zip

Creative Commons License
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License

16. Juni 2011
von teecee
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eilige Projekte

 

Terminkalender für eilige Projekte

Calendar for urgent projects

Calender pour traveaux urgents

 

 

DienstagMittwochDonnerstagFreitagFreitagFreitagReserve
8765432
1615141211109
23222120191817
30292827262524
37363534333231

 

Dieser Kalender wurde speziell für eilige Arbeiten entwickelt. 

Er bietet folgende Vorteile:

  1. Bekanntlich lautet der Termin für alle eiligen Arbeiten „Gestern“. Mit Hilfe dieses Kalenders kann z.B. ein Auftrag am 7. angenommen werden und am 3. fertiggestellt sein.
  2. Die meisten Arbeiten sollen freitags fertig sein. Deshalb hat jede Woche drei Freitage.
  3. Um ausreichend Zeit für die am Monatsende sich überschlagenden Termine zur Verfügung zu haben, erhält jeder Monat sechs Tage zusätzlich.
  4. Es gibt keinen „Ersten“ mehr. Dadurch können Terminarbeiten nicht mehr vom Monatsende auf den „Ersten“ verschleppt werden.
  5. Der blaue Montag wurde ebenso abgeschafft, wie die unproduktiven Samstage und Sonntage. Der 13. wurde gestrichen, da dieser Tag an einem Freitag wäre.
  6. Neu ist der Reservetag. Mit seiner Hilfe kann vermieden werden, daß bei Erledigung besonders eiliger Aufträge eine Panik ausbricht.

 

Project Manager’s Calendar 

Advantages :

  1. Rush job accommodation: with this calendar a job can be ordered on the 7th and delivered on the 3rd.
  2. Friday delivery requirement: eased by 3 Fridays in every week.
  3. End-of-month panic panacea: 6 new days give a little extra time to accomplish the impossible.
  4. Late-delivery avoidance: there is no 1st of the month, avoiding late delivery of the previous month’s panic jobs.
  5. Weekends are without productivity : cut off.
  6. Monday-morning agony: abolished altogether.
  7. Tthere is no 13th (it would be a friday !)
  8. NEG: a new day, Negotiation Day, has been introduced to keep other days free for uninterrupted panic.

 

Advantages : 

  1. Ceci est un calendrier spécialement conçu pour gagner en productivité. Comme chacun sait, un travail urgent est souvent demandé pour hier. Grâce à ce calendrier un travail peut être demandé le 7 et livré le 3.
  2. La plupart des travaux sont demandés pour vendredi, c’est pourquoi il y trois vendredis par semaine.
  3. Six jours supplémentaires ont été créés pour tenir compte des paniques de fin de mois.
  4. Il n’y a de premier du mois, ce qui évite les livraisons en retard.
  5. Le vendredi 13 a été supprimé pour contourner toute superstition.
  6. Les redémarrages pénibles du lundi matin n’existent plus puisque les lundis ont été supprimés, ainsi d’ailleurs que les samedis et les dimanches qui sont improductifs.
  7. Un nouveau jour appelé „Réuniondi“ permet de libérer les autres jours de perpétuelles interruptions dans le travail.